Corona-Eklat im Erzgebirge: Seiffen feiert „Weihnachtsmarkt“ mit hunderten Menschen am Wochenende, Landrat Vogel schockiert, Dienstag in Seiffen: Glühwein- und Bratwurst wurden verkauft, Menschen reihen sich an Glühweinstand
Aktuelle Aufnahmen von Dienstag, Seiffen im Gegensatz zum Wochenende wie ausgestorben, Geschäftsinhaber: „Samstag, Sonntag war hier noch einmal viel Betrieb. Aber die Würstelbuden haben sie alle gut versorgt. Die Leute standen auf der Straße mit Glühwein und es macht auch Spaß.“Der Erzgebirgskreis glänzt derzeit in verschiedenen Punkten negativ heraus. Mit einer Inzidenz von 400 Infektionen in 7 Tagen auf 100.000 Einwohnern gehört der Erzgebirgskreis seit Wochen unter den Hotspots Deutschland. Verschärfte Maßnahmen gibt es seit diesem Dienstag. Weihnachtsmärkte gibt es in Deutschland nicht. Aber gerade in jenem Coronahotspot wird ein (inoffizieller) Weihnachtsmarkt veranstaltet. In der Weihnachtsstadt Seiffen nennt man ihn Voradventsmarkt. Viele Sachsen wusste, dass das vergangene Wochenende das letzte Wochenende sein wird, wo man es regelrecht „krachen“ lassen kann. Riesiger Menschenandrang – sämtliche Coronaregeln vergessen – in den Geschäften, Glühwein und Bratwurst als hätte es Corona nie ... (weiterlesen)